SUNFICENCY
FAST AUS DEM NICHTS - ABER WUNDERBAR
TECHNIK & PRODUKTION
Eine kleine Manufaktur im Südosten Bayerns produziert mit weniger als zehn Mitarbeitenden transluzente Designobjekte. Ein kleiner Fachbetrieb - Regionaler Hightech auf Augenhöhe.
INFORMATIONEN & DETAILS
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MATERIALTYP & EIGENSCHAFTEN
3D-MED (Loctite 3D MED9851) ist ein innovatives Material aus den 2020er Jahren. Hinter der Erfindung steht der HENKEL-Konzern, der laufende chemisch-physikalische Forschungsstudien betreibt. Das Material wurde durch Testreihen als biokompatibel unbedenklich im direkten Körperkontakt bewertet. Allergieauslöser sind nicht bekannt. Es wurde für den Einsatz als Medizinprodukt zugelassen.
Der Hautkontakt wird zumeist als angenehm empfunden. Seine extreme Leichtigkeit erhöht den Tragekomfort.
Im Vergleich zu Acetat oder dem klassischen SLS-Druckmaterial PA11/PA!", besitzt es ähnliche Eigenschaften - Bei mechanischer Belastung und höherer Temperatur verhält es sich jedoch anders als Thermoplaste (Siehe Bearbeitung).
Der Produktionsprozess ist ressourcen- und energie-optimiert. Dieses führt zu einen äußerst geringem ökologischen C02-Fussabdruck, der nur bei circa 1/10 des Energie-Einsatzes herkömmlicher Herstellungsverfahren liegt.
Das Material besitzt eine gewisse Grundflexibilität. Bei Überdehnung oder unsachgemäßer Krafteinwirkung durch Unfälle oder starke Biegung kann es aber brechen.
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BE- & VERARBEITUNG
Dauerhafte Änderungen der Form sind ausschließlich immer nur über eine gezielte thermische Bearbeitung möglich. Alle Anpassungsvorgänge funktionieren über Erwärmung, sonst besteht Bruchgefahr!
Zum Ver- und Entglasen wird die Benutzung einer Heißluft-Ventilette empfohlen. Dabei reicht oft eine Temperatur von 50 - 60 Grad Celsius aus.
Bei Anpassung der Fassung an die physiognomischen Erfordernisse des zukünftig Tragenden sollte die Temperatur auf mindestens 100 Grad C. eingestellt werden. Das Material verbrennt nicht und wirft auch keine Blasen. Es wird weich und läßt sich ab ca. 85 C bereits gut anpassen. Dennoch empfiehlt es sich, es etwas heißer zu machen, damit das "Materialgedächtnis neu editiert" wird und formstabil bleibt. Dieses passiert bei Erreichen von 100 - 110 C. Erst wenn man die Fassung erneut über diese Schwelle erhitzt, tritt der Memory-Effekt ein und es drängt wieder in seine ursprüngliche Grund-Geometrie zurück.
Zu meiden sind daher neben Stürzen auf hartem Untergrund die Ablage oder das Tragen an sehr heißen Orten, wie Saunen oder eine Ablage auf dem Armaturenbrett eines Automobils.
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HANDHABUNG & PFLEGE
Ist die Fassung außer Form geraten kann man sie durch erneute Erwärmung wieder richten und gezielt in Form bringen.
Lösungsmittel mit "scharfen" Zusatzstoffen wie Nitro oder Azeton sind zu vermeiden. Alkohol und ein kurzes (15 sekündiges) U-Bad ohne entfettende Mittel sind meist unbedenklich. Bei starker Austrocknung kann man die mit Öl passivierte Oberflächen wieder in den geschmeidigen Urzustand bringen. Entweder durch Zugabe eines neutralen Spezialöles wie es in der Lebensmittelindustrie verwendet wird (z.B. Balistol H2) oder durch mehrstündige Einlage in einem Wasserbad ohne Zusätze. Die semipermeable Oberfläche renaturiert sich eigenständig.
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